Startseite

Herzlich Willkommen auf der Neuen Sandhäger Homepage Start 2013:

erste-seite09 erste-seite11 erste-seite01 erste-seite08erste-seite07 erste-seite12 erste-seite02erste-seite03erste-seite10 erste-seite04erste-seite-13

Namensursprung

Die Entstehung des Namens „Sandhäger“

Der Name Sandhager hat seinen Ursprung wahrscheinlich im Raum Bielefeld. Der aktuelle Stadtplan weist noch heute den „Sandhagen“ aus. Im Mittelalter bedeutete „hagen“ das, was wir heute mit roden bezeichnen, also einen Wald abholzen und den Boden landwirtschaftlich nutzen. Ein „Hagen“ war ein abgegrenztes Waldstück, das zum Roden freigegeben war und auf dem neues Eigentum und Existenzen entstanden. Andere „Hagen“ bekamen Namen wie Steinhagen, Westhagen etc. Es ist historisch gesichert, dass auf dem „Sandhagen“ in Bielefeld seit dem Jahre 1250 gerodet wurde. Bewohner dieses Sandhagens in Bielefeld haben sich dann wohl – vielleicht in einer späteren Generation – nach Herzebrock aufgemacht, einen neuen Hagen gerodet und mit dem Namen Sandthage (siehe Urkunde von ca. 1490) auf ihre Herkunft aufmerksam gemacht. Daraus wurde 1578 wieder ein Heinrich Sandhagen, 1677 ein Ernst Sandheger und mit Ur-Ur-Grossvater Mathias wurde dann 1796 der Sandhager geboren und damit die Schriftform des heutigen Namens perfekt.

Recherche: Antonius Sandhager

stadtplan_kl4

Frühe Erwähnung des Namens „Sandhäger“

Bei der abgebildeten Dokument handelt es sich um eine Seite aus einem „Land-Register“, in dem verzeichnet ist, was die Bauern, Kötter usw. aus Herzebrock jährlich an die „Herrschaft Rheda“ abliefern mußten. Nach Auskunft eines kompetenten Heimatforschers wurde das Register zwischen 1486 und 1493 zusammengestellt. Darin findet sich der bisher älteste schriftlich verzeichnete Name Sandhäger, und das gleich zweimal. Natürlich weiß man nicht mehr, wie sehr sich die „Sandthagersche“ mit dem Namen Stine in ihrem kleinen Garten abrackern mußte um 2 Hühner zu züchten, füttern und abzuliefern, und wieviel Schweiß es dem „Berndt zum Sandhagen“ kostete, um auf seinem Markkotten einen Goldtaler für die Abgabe in Rheda zu erwirtschaften. Aber sie haben überlebt und sich fortgepflanzt bis heute…

Quellenerforschung und Kommentar: Antonius Sandhäger